Standpunkte gegen Gewalt

Ministerpräsidentin Malu Dreyer war die Schirmherrin der Standpunkte-Kampagne.

Über 80 Neustadter Bürgerinnen ubd Bürger haben Stellung bezogen mit ihrem Standpunkt zu Gewalt gegen Frauen und Kinder. Hier kommen Sie direkt auf die Seite.

Unsere kleine Filmreihe

22.02.18   

Nie wieder Opfer

Am 22.02.2018 um 19 Uhr setzten wir hier in der Beratungsstelle die kleine Filmreihe mit dem Film "Nie wieder Opfer" fort. In diesem Film erzählen drei Frauen, wie sie trotz langjähriger sexualisierter Gewalterfahrungen ihren Weg ins Leben gefunden haben. Alle drei wurden in ihrer Kindheit und Jugend von Tätern aus dem engsten Familienkreis über viele Jahre hinweg massiv miss-braucht. Im Anschluss kann im kleinen Kreis mit einer Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle über das Gesehene und Gehörte diskutiert werden. Der Eintritt ist frei.

 

15.03.18

Wenn die Seele erschüttert ist

 

Am 15.03.2018 um 19 Uhr zeigen wir hier in der Beratungsstelle den letzen Film der "Kleinen Filmreihe".

 

Es kommen vier Menschen zu Wort, die unterschiedliche Formen von Psychotraumatisierung erlebt haben. Sie verbindet, dass sie im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) entwickelt haben, die Einfluss auf das gesamte Leben genommen hat.

 

Hildegard (53) ist eine Frau in der Mitte des Lebens. Als Kind wurde sie während eines Ferienaufenthalts von ihrem Onkel sexuell missbraucht. Lange Zeit hat sie keine Erinnerungen daran. Nach einer Retraumatisierung wird sie hochgradig suizidal.

Mamadou (22) ist als afrikanischer Schutzsuchender über das Mittelmeer nach Deutschland gelangt. Seine psychische Verfassung ist aufgrund der Traumatisierungen während der Flucht zunächst sehr schlecht.

Louisa (20) ist Augenzeugin, als ihr bester Freund während eines Schulausflugs tödlich verunglückt. In den ersten Monaten danach scheint sie das Erlebte verarbeiten zu können. Zwei Jahre später jedoch folgt – ausgelöst durch eine Gerichtsverhandlung – der Zusammenbruch, verbunden mit Scham und Selbstabwertung.

Ava (31) ist als Mädchen fast ertrunken. Die Erinnerungen daran sind intensiv und facettenreich. In den folgenden Jahren spricht sie mit niemandem darüber und nimmt auch selbst das Erlebte nicht ernst. Gleichzeitig entwickelte sie massive Lebensängste. Jede Prüfungssituation löste das Gefühl aus, erneut zu ertrinken.

 

Im Anschluss an den Film kann in kleiner Gruppe mit einer Mitarbeiterin der Beratungsstelle mit Ausbildung in der Traumapädagogik in kleiner Runde diskutiert werden. Der Eintritt ist frei,

Aktuelles

Sonntags - Frauenwanderung

rufen Sie bei Interesse an ....

 

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Leider muss das Frauenfrühstück aus organisatorischen Gründen abgesagt werden